AURA-SKULPTUR MIT J. MAYER H.

AURA SCULPTURE WITH J. MAYER H.


Bild © christoph musiol

J. M A Y E R H. x F U N D A M E N T A L
AURA ist eine taktile, kinetische Skulptur. Sie im echten Leben zu erleben, ist eine viszerale, kathartische Erfahrung. Nichts kann das Gefühl vermitteln, wie sie sich als Reaktion auf Berührungen bewegt und zuckt oder wie sie unerwartet im Licht schimmert und scheinbar über einer Oberfläche schwebt.
Das Werk dreht sich um die Konzepte der Begegnung, des Zeugnisses und der Katharsis. Nach einer Explosion der Bildschirmzeit, die uns ausgelaugt hat, bestand unsere Antwort darin, den Verlust der Aura zu untersuchen, wie sie von Walter Benjamin in seinem unheilvoll weitsichtigen Text von 1935 „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ beschrieben wurde. Er argumentierte, dass die Auseinandersetzung mit Reproduktionen von Kunstwerken die kulturelle Autorität, die das Original besitzt, entblößt und herabwürdigt.
Die Begegnung, die AURA zu interpretieren versucht – und dabei scheitert –, gilt dem „Metropol Parasol“, einer transformativen städtebaulichen Intervention in der Stadt Sevilla vom gefeierten Berliner Architekten J. MAYER H. Es ist ein städtisches Meisterwerk, das wir (FUNDAMENTAL) zwar nie besucht, aber oft in sozialen Medien, traditionellen Medien sowie als Kulisse für Touristen-Selfies, Tinder-Profile und Musikvideos gesehen haben. Vor 11 Jahren von J. MAYER H. als „Metropol Parasol“ konzipiert – ein Sonnenschirm in großstädtischem Maßstab –, bietet er dem Zentrum der Altstadt Schatten vor der harten andalusischen Sonne; von den Einwohnern Sevillas wurde ihm der Name „Setas“ (Pilze) verliehen.
Genau das Scheitern bei der Übersetzung der Essenz einer großen, öffentlichen architektonischen Geste verleiht diesem Werk seinen Reiz. AURAs Aura ist tatsächlich das Gegenteil der Setas. AURA reflektiert, statt Schatten zu spenden; sie schafft eine intime Feuerstelle im häuslichen Maßstab. Ein Schatten wird zur Flamme, das Öffentliche wird privat, der Hintergrund wird zum Fokus.

AURA ist auf 20 Exemplare limitiert, besteht zu 100 % aus wiederverwertetem Messing und wird in Deutschland von Hand montiert.
Jede goldene Skulptur ist nummeriert und trägt die Signatur des Architekten sowie die Logos von J. MAYER H. und unserem Designstudio FUNDAMENTAL.
64 cm x 32 cm x 7 cm
2600 g
3000 € netto
--
A U F A N F R A G E
Nach einer kleinen Vorschau für eine ausgewählte Gruppe rund um die Art Basel / Design Miami Basel 2022 ist die AURA-Skulptur nun für Sammler und interessierte Käufer erhältlich.
Die Editionen 1, 2, 3 und 20 von 20 sind bereits verkauft.
Sie können eine AURA-Skulptur anfragen unter:
aura@fundamental.berlin

--

P R E S S E M A T E R I A L

Das Pressematerial ist in dem folgenden geteilten 'AURA Pressematerial'-Ordner verfügbar.
Auf Anfrage stellen wir ausgewählten Medien zudem weiteres exklusives Bildmaterial zur Verfügung, vermitteln ein Interview oder stellen die AURA-Skulptur für eigene redaktionelle Beiträge bereit.
press@fundamental.berlin





Bild
von Steve Molloy, Jürgen Mayer H. und Gunnar Lohmann-Rönsch (v.l.n.r.) © christoph musiol


Das könnte Ihnen auch gefallen